Gemeinde übergibt 199 Tablets / Sofortprogramme maximal und mit Tempo ausgeschöpft - „Zweite Welle“ iPads für die Schulen

Schulen_iPads neu

Mit weiteren 199 iPads für die Grund- und die Gesamtschule „haben wir so schnell wie möglich das Maximum herausgeholt“ aus den Corona-Sofortprogrammen von Bund und Land. Das versicherte Cornelius Honder, im Rathaus Koordinator für Digitalisierung und E-Government, als die Geräte jetzt symbolisch an Sarah Ortmeier, Leiterin der St.-Georg-Grundschule, und Maarten Willenbrink, kommissarischer Leiter der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG), übergeben wurden.

Tatsächlich sind viele iPads an den Schulen bereits in stoßfeste Hüllen verpackt, betriebsbereit eingerichtet, aufgeladen und in Benutzung. Alle 110 Lehrerinnen, Lehrer und Referendare der MKG erhalten ein Gerät, mit 25 Tablets wird das Kollegium der Grundschule komplett ausgestattet. Dazu kommen Eingabestifte und Tastaturhüllen. Die Geräte der „zweiten Welle“ ergänzen die Ausstattung für Schülerinnen und Schüler, die bereits in den Sommerferien beschafft worden war.

Beim Einkauf setzte man im Rathaus auf Tempo, erklärte Nico Menebröcker, der sich im Rathaus unter anderem mit kommunalen Förderangelegenheiten befasst. Schon der erste Bestellversuch im Rahmen der Kommunalen ADV-Anwendergemeinschaft West (KAAW), einem Zusammenschluss von Städten und Gemeinden in Sachen IT, „war schwierig“, berichtete er. Für die knapp sechsstellige Gesamtsumme tatsächlich kurzfristig iPads zu bekommen, war nicht leicht – alle Schulen wollen zurzeit welche. „Es spricht für Saerbeck, dass das geklappt hat“, formuliert Nico Menebröcker bescheiden Stolz auf diese Beschaffungsleistung. MKG-Chef Maarten Willenbrink bestätigt: „Als die Richtlinie für die Programme da waren, haben wir sofort telefoniert und entschieden. Auf dem Markt gab es da schon nicht mehr allzu viele Tablets. Da war uns die Farbe egal.“

Beschaffung ist das eine, Einrichten und Pflegen das andere. Die Gemeinde als Schulträger bezahlt für die Geräte die Administration als Second-Level-Support, der über die KAAW läuft. Den First-Level-Support für einfachere Aufgaben und Probleme übernehmen fachkundige Lehrerinnen und Lehrer in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung im Rathaus. Alle Lehrerinnen und Lehrer wurden für die Nutzung geschult, die Schülerschaft ebenfalls.

Die beiden Schulen und die Verwaltung sind dabei froh, dass Tablets des gleichen Modells angeschafft werden konnten. Das verringert den Wartungsaufwand beträchtlich und verbessert zugleich die Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel innerhalb der Cloud-Plattform IServ, die an beiden Schulen bereits im Einsatz ist.

Aktuell kommen an der MKG auf ein Tablet sieben Schüler, zählt Maarten Willenbrink durch. Mit Blick auf das technisch-pädagogische Entwicklungskonzept (TPEK) sei ein Verhältnis eins zu vier das Ziel. „Die Sofortprogramme waren ein sehr guter Auftakt und haben eine deutliche Verbesserung gebracht“, erklärt er. Weil aber die Digitalausstattung weiter ausgebaut werden soll, mit der Zeit Ersatzbeschaffungen nötig werden und der laufende Administrationsaufwand wächst, „wäre es gut, wenn das nicht die letzten Programme wären“.


Bildzeile:
Ein Teil der neuen iPad-Ausstellung für Grund- und Gesamtschule mit (von links): Sarah Ortmeier (Leiterin der St.-Georg-Grundschule, Maarten Willenbrink (kommissarischer Leiter der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule, Cornelius Honder (Digitalisierungsbeauftragter im Rathaus) und Nico Menebröcker (im Rathaus zuständig für Förderprogramme).

 

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