Klimakommune weltweit

20191204 fukushima Modell

Foto: In Japan besuchte Guido Wallraven u.a. das Fukushima Prefectural Centre for Environmental Creation, ein Bildungs- und Forschungszentrum, das sich mit den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschäftigt.

Jordanien, Japan, Minnesota: Guido Wallraven hat in den letzten Wochen die Ideen der Klimakommune Saerbeck einmal mehr um die Welt getragen. Der Klimakommune-Projektmanager war für verschiedene Institutionen unterwegs, um vom Beispiel Saerbeck zu berichten und Impulse für lokales Handeln in Sachen Klimaschutz zu geben. „Saerbeck ist für unsere Partner ein Best-Practice-Modell, das gerne vorgestellt wird“, so Guido Wallraven.
Für die GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, die sich im Auftrag der Bundesregierung um die Entwicklungszusammenarbeit kümmert - war Wallraven in Jordanien. „Dort kann man deutlich sehen, wie der Klimawandel dem Land und den Menschen zusetzt“, erzählt der Klimakommune-Projektmanager. Die Auswirkungen treffen dabei einen Staat, der weit entfernt ist vom europäischen Wohlstandsniveau. Trotzdem greifen auch hier lokale Initiativen für mehr Klimaschutz: „Thema der Reise und der Konferenz waren Pilotprojekte auf lokaler Ebene, und zwar in Al Ayoun, Deir Alla und Busaira.“ Wallrave besichtigte ein Projekt, das wie ein Bioenergiepark im kleineren Maßstab angelegt war. „Alle Arten der erneuerbaren Energien waren an einem Ort konzentriert. Das zeigt: Das Beispiel Saerbeck wirkt.“ Eine Delegation aus Jordanien hatte sich bereits in diesem Jahr im Rahmen des GIZ-Projektes in der Klimakommune Saerbeck informiert.
Saerbeck wirkt: Das konnte Wallraven auch in Japan beobachten. Auf Einladung des National Institute for Environmental Studies (NIES, in etwa vergleichbar mit dem Umweltbundesamt) war Wallraven u.a. in Shinchi in der Präfektur Fukushima zu Gast. Auch hier vertiefte Wallraven bereits bestehende Kontakte. Besonders beeindruckend: Die Eröffnung der örtlichen Heizzentrale, die, wie in Saerbeck, eine gläserne Heizzentrale ist. „Da merkt man schon, wie unsere Ideen und Konzepte weitergetragen werden.“ In Shinchi stand außerdem der Austausch über das geplante Sommercamp im Mittelpunkt; im Sommer 2020 sollen sich Schüler aus Japan, dem US-Bundesstaat Minnesota und aus Saerbeck zu einem internationalen Projekt in Saerbeck treffen.
In Minnesota schließlich stand ein Arbeitsbesuch im Rahmen der Climate-Smart-Municipalities-Partnerschaft auf dem Reiseplan. Wallraven war in verschiedenen Städten unterwegs und unterstützte Senator David Senjem in seinen Bemühungen, den Clean Energy First Act voranzubringen. „Damit soll den erneuerbaren Energien Vorrang eingeräumt werden“, erklärt Wallraven. David Senjem, Senator des Bundesstaates Minnesota, war bereits mehrfach in Saerbeck zu Gast und treibt – als Mitglied der Republikaner – den Klimaschutz in Minnesota voran. In Morris stand das Voranschreiten des „Morris-Model“ Klimaschutzplans auf der Agenda. „Es geht jetzt dort um ganz konkrete Projekte. Wie bekommt man Photovoltaik auf die Dächer? Wie baut man Radwege? Unsere Partner in Amerika beschäftigen sich mit den gleichen Themen wie wir“, zieht Wallraven eine positive Bilanz.

 
 

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