Den EUSEW-Award in den Händen

Quelle: Westfälische Nachrichten
Autor: Alfred Riese
Veröffentlicht am: 07.06.2018

Den EU-Preis für nachhaltige Energie in der Kategorie Verbraucher nahmen er und der Klimakommune-Projektmanager am Dienstag in Brüssel in Empfang aus den Händen von Miguel Arias Canete, EU-Kommissar für Energie und Klima, aus Spanien. „Die Idee, die Saerbecker Bevölkerung bei der Entwicklung des Klimakommune-Projekts und des Bioenergieparks stark einzubinden, von der Planung bis zum Investment, hat gewirkt“, erklärte Roos am Donnerstag im Pressegespräch.

Mit dem EUSEW-Award (die EU spricht hier Englisch: EU sustainable energy week – EU-Woche der nachhaltigen Energie) gilt Saerbeck jetzt als Vorzeige-Ort für „neue Wege, um Europas Zukunft in Sachen Energie zu gestalten“. Wie dieser Weg aussieht, von dem die Jury in Brüssel so begeistert war? Vier Punkte zählte Roos auf: dezentrale Lösungen auf kommunaler Ebene, die Bürger einbeziehen, Umnutzung der bereits zuvor als Bundeswehrdepot genutzten Fläche des Bioenergieparks und der gelungene Beweis, dass erneuerbare Energie nicht Geld kosten müssen, sondern welches einbringen können.

Mit Geld ist der EU-Preis nicht verbunden, aber mit neuen Kontakten, die Roos und Wallraven auf der Verleihung im Rahmen der mehrtägigen Nachhaltige-Energie-Konferenz im Kommissionsgebäude in Brüssel knüpfen konnten. Man rechnet damit, dass aktuell Interessenten aus ganz Europa die Zugriffszahlen auf den Server der Klimakommune in die Höhe treiben. „Wir haben vor, uns da professionell zu vermarkten“, erklärte Roos, „die zukünftigen Besucher aus europäischen Ländern sollen bezahlen“. Und EU-Kommissar Canete wisse jetzt auch, wo Saerbeck liegt, merkte Guido Wallraven an.

Das Klimakommune-Projekt sei in diesem Jahr die einzige deutsche Bewerbung um den EU-Preis gewesen und Saerbeck der erste Gewinner seit dem Start des Wettbewerbs 2016, berichtete Roos. Das ehemalige EU-Parlamentsmitglied Claude Turmes habe Deutschland auch deshalb bei der Energiewende einen „unbeweglichen Elefanten“ genannt. Das größte Land Europas bleibe hinter seinen Möglichkeiten und Ankündigungen zurück und ducke sich weg, wurde das interpretiert. „Saerbeck ist auf jeden Fall kein Elefant, wir machen das“, stellte der Bürgermeister jetzt mit der Trophäe in der Hand fest. Alleine, dass man zur Wettbewerbsteilnahme aufgefordert worden sei, zeige, dass der „Saerbecker Weg“ Kreise ziehe auf auch EU-Ebene, sagte Guido Wallraven.

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