Energiesparhaus: Musterbeispiel und Anschauungsobjekt

Quelle: Westfälische Nachrichten
Autor: Alfred Riese
Veröffentlicht am: 10.06.2018

Dabei waren Vertreter der Adelheid-Windmöller-Stiftung in Lengerich, deren Wettbewerb für naturwissenschaftliche Fächer (Mint) die Schule zweimal in Folge gewonnen hatte und mit dem Preisgeld von zusammen 5000 Euro den Bau und die Ausstattung des Hauses in Angriff genommen (diese Zeitung berichtete).

Das Haus, das direkt neben dem Gebäude des außerschulischen Lernstandorts „Saerbecker Energiewelten“ steht, ist als Musterbeispiel und Anschauungsobjekt für nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien konzipiert. Dämmstoffe werden präsentiert, die Steuerung der Solarstromanlage auf dem Pultdach inklusive Batteriespeicherung und einiges mehr. Nicht aus Zufall reichte am Freitag ein Ladekabel aus dem Gebäude zum Elektro-Auto von Dieter Ruhe vom Vorstand des Fördervereins Klimakommune Saerbeck, der die Energiewelten betreibt. Man will zusammen zeigen, was jetzt schon möglich ist.

Um die Instandhaltung des Hauses und die Entwicklung von Experimenten für den Lernstandort sollen sich in Zukunft die Mint-Klassen des achten Jahrgangs der MKG kümmern, kündigte Christa Werning an. Die Lehrerin an der MKG und in den Energiewelten hatte zusammen mit ihren Kolleginnen Esther Kuck und Marion Uhlenbrock und Schülern die Bewerbung um das Preisgeld der Windmöller-Stiftung auf den Weg gebracht. Für Schüler des neunten Jahrgangs sollen das Gebäude und besonders die den Bau als Sponsoren und Ausführende unterstützt haben, ein Beitrag zur Berufsorientierung werden.

Elisabeth Braumann, Vorstandsvorsitzende der 2015 gegründeten Stiftung mit dem großen Maschinenbauunternehmen Windmöller & Hölscher als Namensgeber, zeigte sich am Freitag „sehr zufrieden mit der Umsetzung“. Wie groß das Sieger-Projekt ausfällt, sei ihnen gar nicht klar gewesen. Umso beeindruckter war der Stiftungsvorstand, was die MKG mit zweimal 2500 Euro und der Hilfe vieler weiterer Sponsoren und Handwerker in anderthalb Jahren auf die Beine gestellt hat.

„Das Prinzip des Preisgeld war wie in der Schule fördern und fordern“, scherzte Schulleiter Karl Watermann dazu. Er dankte der großen Zahl unterstützender Firmen und der Gemeinde Saerbeck für deren Hilfe. „Wir wissen das gerade angesichts der aktuell vollen Auftragsbücher sehr zu schätzen“, sagte er. „Junge Menschen sollen im Bioenergiepark, im außerschulischen Lernstandort und jetzt mit dem Energiesparhaus erfahren, dass der Klimawandel kein Schicksal ist, sondern dass man etwas dagegen tun kann“, fasste er das inhaltliche Konzept zusammen. Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit seien die großen Themen, sagte Watermann. Im neuen Energiesparhaus würden sie mit Wirtschaft, Schule und Politik zusammengeführt.

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