Nächster Schritt: Professionalisierung

Quelle: Westfälische Nachrichten
Autor: Alfred Riese
Veröffentlicht am: 07.03.2018

Was, das erklärte er den Fördervereinsmitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag im außerschulischen Lernstandort „Saerbecker Energiewelten“ im Bioenergiepark, der bei den Plänen im Mittelpunkt steht.

Im Schuljahr 2014/2015 noch recht provisorisch an den Start gegangen, veranstalteten die „Saerbecker Energiewelten“ im vergangenen Kalenderjahr 71 Projekttage (plus 9) mit 1528 Schülern (plus 197) aus der Region und darüber hinaus. Bis Februar des laufenden Jahres waren es bereits 17 Projekttage, erklärte Kassenführer Alfons Günnigmann . Mit 120 Anmeldungen für Lehrerfortbildungen für das laufende Jahr wachse zusätzlich das Interesse an diesem Bereich stark. Bei aktuell fünf Lehrkräften, die zusammen im Umfang einer ganzen Stelle abgeordnet sind, und einem mit halber Stelle angestellten Bildungsassistenten sei „bei dieser gewaltigen Teilnehmerzahl die Kapazitätsgrenze fast erreicht“, stellte Günnigmann fest, der den Lernstandort zusammen mit einem Kompetenzteam ehrenamtlich leitet. Finanziell speisen sich die „Energiewelten“ aus 18 000 Euro jährlichem Zuschuss vom Kreis Steinfurt im Rahmen des Landesprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und erstmals kostendeckenden Teilnehmerbeiträgen.

Die Ansage des Fördervereinsvorsitzenden und Saerbecker Bürgermeisters Wilfried Roos dazu: „Der Lernstandort hat sich enorm entwickelt und wird es weiter tun. Nach der Aufbauphase ist der Schritt zur Verstetigung und Professionalisierung unabdingbar.“ Konkret: Der Förderplan beabsichtigt, eine halbe Stelle für Management, Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung für die „Energiewelten“ zu schaffen.

Geld dafür erhofft man sich von der Bundesstiftung Umwelt. Das Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) der Uni Kiel arbeitet dafür zurzeit an einer Machbarkeitsstudie, berichtete Guido Wallraven, frisch berufener Beisitzer im Vorstand und Klimakommune-Manager. „Der Lernstandort soll ein Kompetenzzentrum mit Alleinstellungsmerkmal werden“, beschrieb er das Ziel. Man habe bereits die Fühler ausgestreckt in Richtung des Bezirksseminars für die Lehrerausbildung in Münster und dort „hohes Interesse“ festgestellt, berichtete Dr. Hubert Tenkhoff. Er ist ebenfalls kürzlich berufener Beisitzer und war bis zu seiner Pensionierung 2016 in Münster Leiter der Geschäftsstelle des Landesprüfungsamts NRW für Lehrkräfte. Ebenfalls arbeitet als berufener Beisitzer Johannes Dierker, Leiter der Jugendbildungsstätte in Westladbergen, am Projekt Lernstandort. Bei allen Entwicklungen solle die Zusammenarbeit mit der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) „vertieft“ werden, hieß es.

Was der Verein außerdem bietet:Neben dem Lernstandort bietet der Förderverein Klimakommune

► die Energie-Stammtische. Auf dem Themenplan für 2018 stehen unter anderem eine Tour zum AKW Lingen und eine Veranstaltung zum Thema Naturschutz und Windkraft;

► die neue Jugendgruppe „Umwelthelden“;

► die Führungen im Bioenergiepark, von denen es im vergangenen Jahr 99 gab mit 2474 Teilnehmern. Hier pendeln sich die Zahlen auf etwa 100 ein, sagte Kassenführer Alfons Günnigmann, der knapp 7000 Euro Überschuss aus diesem Bereich meldete.

Mit knapp 2000 Euro Beiträgen der 74 Mitglieder, noch einmal dieser Summe an Spenden, Zuschüssen und Teilnehmerbeiträgen bewegte der Förderverein 2017 genau 148 000 Euro.

Als Nachfolger für den im Oktober verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden Albert Topphoff wählte die Versammlung Andre Dolle. In ihren Ämtern bestätigt wurden Wilfried Roos (Vorsitzender), Dieter Ruhe (stellvertretender Vorsitzender) und Schriftführerin Anja Schulting.

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