Krisenstab der Gemeinde Saerbeck

20200403 PM Krisenstab

Die Übersicht bewahren, vorbereitet sein und bei allem einen kühlen Kopf behalten: So kann man das Aufgabenfeld des Krisenstabes der Gemeinde Saerbeck umreißen, der zurzeit im Rathaus arbeitet. Bürgermeister Roos, der Verwaltungsvorstand, Mitarbeiter des Ordnungs- und des Sozialamtes bilden die feste Mannschaft, die sich regelmäßig zusammensetzt. Je nach Lage kommen weitere Mitarbeiter des Rathauses hinzu, etwa aus der IT-Abteilung. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es im Augenblick, die Situation in Saerbeck zu beobachten“, bringt Jürgen Hölscher, Leiter des Sozialamtes und Mitglied im Krisenstab, die aktuelle Arbeit auf den Punkt. Zu Beginn der Krise ging es darum, die Allgemeinverfügungen in die Praxis umzusetzen.

In der Regel trifft man sich täglich, um anhand der Lagemitteilungen des Kreises Steinfurt Maßnahmen in Saerbeck zu besprechen.  Auch die Dinge, die der Bund oder das Land vorgeben, werden hier in kommunales Handeln umgesetzt, etwa die Beschränkungen für Kontakte im öffentlichen Raum. Aber es geht auch darum, sich schon jetzt auf Situationen einzustellen, falls sich die Auswirkungen der Krise in Saerbeck in größerem Ausmaß zeigen. „Im Augenblick haben wir neun Corona-Infizierte in Saerbeck, das ist der Stand vom Freitag. Das ist eine überschaubare Zahl. Trotzdem sollten wir auf alle Szenarien vorbereitet sein“, sagt Jürgen Hölscher.  Verlässliche Informationen und belastbare Daten sind deshalb unerlässlich. Deshalb spielt die Telefonkonferenz, zu der sich einmal wöchentlich die Bürgermeister aus dem Kreis Steinfurt mit den Spitzen des Kreises Steinfurt (u.a. Landrat Dr. Klaus Effing und Kreisdirektor Dr. Martin Sommer) zusammenschalten, eine wichtige Rolle im Informationsfluss.

Für die Aufstellung des Corona-Krisenstabes konnte die Gemeindeverwaltung Saerbeck auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen. „Wir haben nach der Schneekatastrophe im Jahr 2005 einen Stab für außergewöhnliche Einsätze, kurz SAE, gegründet“, erinnert sich Hölscher. Jetzt, angesichts der Corona-Krise, wurde der SAE aktiviert und, der Einfachheit halber, in Krisenstab umbenannt. Allerdings ist der Krisenstab kleiner als bei einer Naturkatastrophe, bei der etwa die Feuerwehrführung zwingend mit im Stab arbeiten würde. „Die ganz große SAE-Runde ist im Augenblick nicht nötig. Wir sind jetzt als vergleichsweise kompakte Truppe gut aufgestellt“, so Hölscher.

Zum Krisenmodus gehört auch die Aufteilung der Rathausmitarbeiter in diejenigen, die vor Ort und diejenigen, die im Home Office arbeiten; dabei gilt das Rotationsprinzip.  „Wir wollen auf diese Art vorsorgen, dass jede Abteilung arbeitsfähig ist, falls sich ein Mitarbeiter ansteckt“, so Hölscher.  Im Krisenstab, der sein Quartier im Ratssaal aufgeschlagen hat, gelten natürlich die inzwischen üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Ein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen den Arbeitsplätzen und zusätzlich Plexiglasscheiben, um eine Tröpfcheninfektion auszuschließen.

Jürgen Hölscher und alle im Krisenstab sind optimistisch: „Wir werden die derzeitige Situation meistern. Wir erleben, dass so gut wie alle im Dorf die Regeln befolgen und sich vernünftig verhalten. Das verdient ganz entschieden unser Lob.“

 

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