Klimakommune und Enapters Wasserstoff ziehen global Kreise

Die Nachricht von der 100 Millionen Euro schweren Ansiedlung des innovativen Wasserstoff-Unternehmens Enapter AG in der Klimakommune Saerbeck war am Mittwoch schnell herum – und zwar um die ganze Welt. Nur wenige Minuten nach der offiziellen Veröffentlichung der Presseinformation um 9 Uhr füllten sich die News-Portale in Deutschland und im englischsprachigen Raum mit der Nachricht. Und kurze Zeit später erschien die Meldung in ihrer internationalen Version auf Japanisch. Unter anderem auf der Plattform www.kahoku.co.jp. Der Text entspricht der englischen Zusammenfassung des deutschsprachigen Originals. Und mit etwas Übung und Suchen lässt sich herausfinden, wie der Begriff „Klimakommune Saerbeck“ auf Japanisch aussieht. Diese Stelle ist auf dem Foto gelb hervorgehoben.

Enapter will in Saerbeck eine Massenfertigung für 100.000 Wasserstoff-Elektrolyseure mit innovativer und hocheffizienter Technik errichten und dafür 300 Arbeitsplätze schaffen. Wichtig für die Standortentscheidung war die seit vielen Jahren erfolgreiche Klima- und Energiepolitik als Bürgerbewegung in der Klimakommune, sagte Sebastian-Justus Schmidt, Vorsitzender und Mitbegründer von Enapter. Außerdem ist Saerbeck mit seinem Bioenergiepark in der Lage, Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen zu liefern, den Enapter vor Ort in grünen Wasserstoff als Energiespeicher umwandeln will. Ein Energiewende-Projekt in der Klimakommune, das weltweit Kreise zieht.

Bildzeile:
Die Pressemitteilung zur Ansiedlung von Enapter in japanischer Sprache auf der südostasiatischen News-Plattform kahoku.co.jp. Der hervorgehobene Teil ist die Übersetzung von "Klimakommune Saerbeck".

 

Stichwortsuche