MKG: Wechsel zwischen Extra-Angeboten, Digital-Training und Unterricht Projektwoche ist kleiner – aber läuft

Es ist mit Abstands- und Hygieneregeln nicht alles möglich, aber einiges eben doch – da geht was. Dieser Satz beschreibt gut, wie die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) ihre traditionelle Aktivitätenwoche vor den Herbstferien in Corona-Zeiten angepasst hat.

Zuallererst freut sich Niels Effelsberg, dass die Berufspraktika laufen. Der Didaktische Leiter der MKG richtet seinen „Dank an die Betriebe, die trotz Corona, Hygieneregeln und einigen Herausforderungen diese Praktika ermöglichen“. Bedenken wegen des Infektionsschutzes besonders bei kleineren Firmen habe man in Gesprächen ausräumen können. Das beste Argument dabei sei der durchgehend disziplinierte Umgang der Schüler mit den Hygieneregeln in der Schule gewesen. Im Jahrgang neun sind alle 116 Schüler im dreiwöchigen Praktikum. In der Q1 (Jahrgang zwölf) springt die Schule selbst in die Bresche mit pädagogischen Praktika für elf Schülerinnen und Schüler, bei denen es nicht geklappt hat.

In den anderen Jahrgängen nutze man einen Teil der Woche, um nach dem Lockdown im Frühjahr und dem Distanz- und Digitalunterricht „in der Präsenz fachliche Inhalte zu stärken“, erklärte Niels Effelsberg. Unterricht und Projektangebote würden sich abwechseln. In allen Jahrgängen würden in dieser Woche die Kompetenzen für digitales Distanzlernen vertieft, sagte Effelsberg. Der andere Teil:

Für die Fünftklässler führt der klassische Wandertag ins Wildfreigehege, es gibt Kennenlernaktionen für das Umfeld der Schule und Methodentraining.

Der Jahrgang sechs hat die Mathe-Olympiade bereits gemeistert. Die Klassenfahrt ist ins nächste Schuljahr verschoben. Für das Sozial-Projekt „Gemeinsam statt einsam: Wir sind Klasse!“ erarbeitet das Team Schulsozialarbeit aktuell ein Konzept, das noch im Herbst umgesetzt werden soll.

Auch die Klassen des siebten Jahrgangs gehen auf Wandertag. An einem Konzept für den üblichen Erste-Hilfe-Kursus wird gearbeitet.

Im achten Jahrgang läuft zurzeit das Feldscheunen-Projekt unter freiem Himmel. Auch das Kartoffelfest zusammen mit der St.-Georg-Grundschule ist am Start.

Für die Zehner steht mit Blick auf die anstehenden Abschlussprüfungen das Fachliche im Vordergrund.

Der Jahrgang elf (EF) hat den Kurs „Fit für die Oberstufe“ gleich zu Schuljahresbeginn absolviert. Die traditionelle mehrtägige Orientierungsfahrt nach Tecklenburg musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Stattdessen haben das Oberstufenteam und die Schulsozialarbeit einen Projekttag mit Elementen der Laufbahn- und Berufsberatung aber auch des sozialen Miteinanders bereits vor 14 Tagen durchgeführt.

Die Abschlussfahrten des Jahrgangs 13 müssen ausfallen. Diese Zeit wird für die Vorbereitung auf die Abiturprüfungen zusätzlich genutzt.

Der Planungsvorlauf für die Aktivitätenwoche beginnt vor den Sommerferien, erklärte Niels Effelsberg. In der Corona-Pandemie und mit ungewissen Aussichten für das neue Schuljahr habe man an der MKG früh entschieden, die traditionelle Form zu ändern. Dies auch, um Klarheit für Kooperationspartner zu schaffen. „Zu diesem Zeitpunkt gab es keine belastbaren Pläne, wie zum Beispiel ein Selbstbehauptungskurs mit engem Körperkontakt organisiert werden könnte“, sagte Effelsberg. Mittlerweile könne man an neuen Konzepten arbeiten.

Bei der Siegerehrung der Mathe-Olympiade hatte die Musikklasse 6d übrigens nicht nur den melodischten Jubel, sondern auch mit Abstand die besten Knobler und Rechenkünstler. Die Mint-Klasse 6a landete auf Platz zwei, gefolgt von der 6b und der 6c. Die organisierenden Lehrer Jana Wittenkemper und Sebastian Wellmeyer überreichten als Preise Klassen-Fußbälle.

Bildzeile:
Die Klassensprecher des sechsten Jahrgangs auf Abstand und mit den Preisen der Mathe-Olympiade während der MKG-Projektwoche im Ar´m.

 

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