Bauarbeiten für das neue Glasfaser-Netz im Dorf sind angelaufen

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Der Glasfaserausbau im Dorfbereich läuft. In dieser Woche hat das Unternehmen Deutsche Glasfaser (Borken) die Tiefbauarbeiten in den Straßen der Wohngebiete begonnen. Acht Kolonnen arbeiten sich mit 80 bis 100 Meter pro Tag voran, erklärt Olga Panagopoulou. Die Gesamtlänge des zukünftigen Hochgeschwindigkeits-Netzes für Telefon und Daten unter den Straßen beziffert die Projektleiterin der ausführenden Firma Soli Infratechnik GmbH auf 34 Kilometer.

Wenn Tiefbauarbeiten bevorstehen, werden die Anlieger vorab per Infoblatt im Briefkasten benachrichtigt und gebeten, ihre Autos für diese Zeit im betroffenen Gebiet nicht am Straßenrand zu parken und nötigenfalls rechtzeitig aus den Grundstückseinfahrten herauszufahren. „Alles, was wir aufmachen, machen wir am selben Tag wieder zu“, versichert Olga Panagopoulou einen flotten Baufortschritt und nur kurze Beeinträchtigungen für die Anlieger der Straßen.

Der Bauzeitenplan sieht laut der Projektleiterin vor, dass der Tiefbau bis Weihnachten abgeschlossen ist. Bis dahin sollen auch die Leitungen für die Hausanschlüsse fertig sein. Darum kümmert sich die neunte Baukolonne. Ins Haus kommen die Anschlüsse laut Panagopoulou später.

„Wir sind sehr froh, diesen Schritt in die digitale Zukunft jetzt tun zu können“, erklärte Bürgermeister Wilfried Roos beim symbolischen ersten Spatenstich im Wohngebiet Lauen Esch. Zurzeit geht es um den Anschluss von Wohnhäusern im besiedelten Bereich, stellte Nico Menebröcker aus dem Bauamt im Rathaus klar. Dies wird über ein Programm der Bundesregierung gefördert. Für den Anschluss zukünftiger Wohnbaugebiete seien Leistungsreserven eingeplant.

„An der Anschlussmöglichkeit für Gewerbeimmobilien im Dorf sind wir dran“, sagte Bürgermeister Roos. Interessierte Betriebe mit Standort im besiedelten Bereich, sollten sich im Rathaus melden, auch um dort die Nachfrage dokumentieren zu können. Was darüber hinaus bereits klar ist: „Die Versorgung mit Glasfaser in den neuen Gewerbegebieten ist sichergestellt“, teilte Bauamtsleiter Andreas Bennemann mit. Das betrifft Fläche auch Nord I und Nord II. Und die dritte Nachricht: Der Glasfaserausbau im Außenbereich, also den Bauerschaften, soll laut Bauamt im zweiten Quartal 2021 beginnen. Er wird über einen gänzlich anderen Fördertopf mitfinanziert und in einem unabhängigen Verfahren im Verbund mit weiteren Kommunen durchgeführt. Bewohner der Bauerschaften, der Gemeinderat und die Verwaltung hatten zuletzt den späten Baustart für Saerbeck kritisiert – erfolgreich. Der Termin liegt jetzt ein Jahr früher.

Infobox: Bau-Hotline der Deutschen Glasfaser
Das Rathaus weist darauf hin, dass die aktuellen Tiefbauarbeiten in der Verantwortung der Deutschen Glasfaser laufen. Für den direkten Kontakt gibt es die Bau-Hotline, Tel. 02861/ 89060940 (Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 15 Uhr), E-Mail: info@deutsche-glasfaser.de. Auch für nachträgliche Buchungen eines Glasfaseranschlusses ist nicht das Rathaus zuständig, sondern die Bestell-Hotline der Deutschen Glasfaser, Tel. 02861/ 8133400.

Bildzeile:

Symbolischer erster Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau im Dorf (von links): Wolfgang Büter (Projektmanager Deutsche Glasfaser, links), Andreas Bennemann, Olga Panagopoulou und Wilfried Roos sowie (von rechts) Nico Menebröcker und Johannes Schüler (Bauamt).

 

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