Tournee-Ausstellung „Saligia“

Tournee-Ausstellung "Saligia" - macht Station im Bioenergiepark „Sieben Todsünden“ unterm Windrad Tournee-Ausstellung „Saligia“ Saerbeck. Die Tournee-Ausstellung „Saligia“ buchstabiert in sieben mobilen Installationen die so genannten sieben Todsünden in der künstlerischen Sprache der Jetzt-Zeit durch. Unter den sieben bundesweit tätigen Künstlerinnen und Künstlern ist auch der Saerbecker Peer Stuwe. Noch bis zum 7. Juli macht „Saligia“ Station im Bioenergiepark Saerbeck.
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Tournee-Ausstellung "Saligia" - macht Station im Bioenergiepark

„Sieben Todsünden“ unterm Windrad Tournee-Ausstellung „Saligia“

Saerbeck. Die Tournee-Ausstellung „Saligia“ buchstabiert in sieben mobilen Installationen die so genannten sieben Todsünden in der künstlerischen Sprache der Jetzt-Zeit durch. Unter den sieben bundesweit tätigen Künstlerinnen und Künstlern ist auch der Saerbecker Peer Stuwe. Noch bis zum 7. Juli macht „Saligia“ Station im Bioenergiepark Saerbeck.

Die Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage (Rheine) als federführende Einrichtung lädt zusammen mit der Gemeinde Saerbeck und den fünf weiteren Projektpartnern zu einem moderierten Kunst-Picknick in den Bioenergiepark ein. Es beginnt am Samstag, 4. Juli, um 14 Uhr im Bioenergiepark, Riesenbecker Straße. Neben Bürgermeister Wilfried Roos sprechen die Kunsthistorikerin Ingrid Raschke-Stuwe und Jan-Christoph Tonigs, künstlerischer Leiter des Klosters Bentlage. Beide bilden das Kuratorenteam der Ausstellung.

Die künstlerische Interpretation der sieben sogenannten Todsünden (eigentlich Hauptlaster, die von schlechtem Charakter zeugen) hat eine weit zurückreichende Tradition, die regelmäßig in kulturhistorischen Ausstellungen präsentiert wird. Auch wenn sich seit dem frühen Mittelalter die Lebensumstände geändert haben, bleibt dieser Sündenkanon unangenehm aktuell und relevant, heißt es in einem Text zur Ausstellung. Damit ist er auch in der zeitgenössischen Kunst Impuls und Fundus für Ideen und Projekte.

Sieben bundesweit tätige Künstlerinnen und Künstler interpretieren mit dem ihnen eigenen Formenrepertoire – Bildhauerei, Installationen oder Malerei – jeweils eine der sieben Todsünden zeitgemäß: Wiebke Bartsch (Luxuria/ Wollust), Stefan Demming (Superbia/ Hochmut), Ottmar Hörl (Acedia/Faulheit), Katharina Krenkel (Invidia/ Neid), Beate Passow (Ira/ Zorn), Dietmar Schmale (Avaritia/ Geiz), Peer Christian Stuwe (Gula/ Völlerei).

Der Saerbecker Künstler Stuwe hat mit dem „Gula-Grill“ einen Schlemmer-Palast geschaffen in Rosa geschaffen, der zugleich den Blick öffnet auf bittere Armut und einem den Bissen im Halse stecken bleiben lässt. Es geht um die Konfrontation von Zuviel- und Nichts-Haben.

Die fest auf Anhänger montierten Kunstobjekte werden als Wagen-Kolonne von einem zum nächsten Ausstellungsort transportiert. Mit Zwischenstopps an innerstädtischen Plätzen und ländlichen Locations wird die Reise selbst zur Performance. Nächster und letzter Ausstellungsort sind ab Oktober die Flottmann-Hallen in Herne.

Zu sehen ist „Saligia“ im Bioenergiepark Saerbeck, Riesenbecker Straße, bis zum 7. Juli wochentags von 10 bis 17 Uhr und am Samstag von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

www.saligia-kunst.de

Bildzeile (Foto: Kloster Bentlage):

Das „Saligia“-Element „Gula/ Völlerei“ des Saerbecker Künstlers Peer Christian Stuwe.

 

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